Frastanz 3 - 3. Klasse

Im letzten Heimspiel hatten wir Altach zu Gast. Im Herbst konnten wir den Altachern mit unserem Sieg in der letzten Runde gegen Götzis noch die "rote Laterne" übergeben. Aktuell sind wir leider mehr als abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, aber trotzdem wollten wir nochmals unser Bestes geben.

Durch die Ausfälle von Stefanie, Dominik und Michael mussten wir die Mannschaft stark umstellen. Dank Aushilfe von Christoph und Florian konnten wir aber im letzten Moment doch noch komplett antreten, was uns aber leider nicht vor einer neuerlichen "Klatsche" bewahrte.

Abgesehen vom 3:0 Sieg durch Rudi gegen Helmut Nestler gelang uns kein einziger (!) Satzgewinn. Fairer weise muss man allerdings sagen, dass Frank Opriessnig (1385 RC-Punkte) und Felix Amann (1189 RC-Punkte) nur zum Klassenerhalt von Altach überhaupt in dieser Liga spielen und normal wesentlich höher angesiedelt sind.

Da wir für die letzte Runde nicht genügend Spieler zur Verfügung haben, mussten wir W.O. geben und haben damit im Frühjahr keinen einzigen Punkt erkämpfen können. Seit dieser Runde steht mit Gaissau auch der 2. Absteiger fest.

Punkte: Rudi (1)

Bericht: Heribert

 

 

 

In dieser Runde hatten wir die mittlerweile ebenfalls abstiegsgefährdeten Bregenzer zu Gast. Im Herbst mussten wir mit einer 1:9-Packung die Heimreise antreten und so waren die Erwartungen nicht allzu hoch. Umso überraschender war dann der tatsächliche Verlauf, den Rudi und Dominik konnten gegen Christof Geiger/Alfred Ketter einen knappen 3:2 Sieg erringen, während Michael und ich gegen Karl Heinz Pichler/Gerhard Wollendorger erst im 5. Satz mit 9:11 unterlagen. Nur nebenbei erwähnt sei, dass alle 3 verlorenen Sätze mit dem gleichen Ergebnis endeten. Mehr als schade, wie sich später noch zeigen sollte.

In der ersten Einzelpartie packte Rudi seine alte Stärke wieder einmal aus und besiegte den wirklich starken Christof Geiger (ist in den Top-Ten der Einzelrangliste) in 5 Sätzen. Dominik hielt gegen Pichler dank seines sehr effektiven Services in allen Sätzen mit, aber letztendlich hieß es doch 0:3. Meine Partie gegen Wollendorfer geht wieder einmal in die Annalen ein, denn ich konnte erneut eine 2-Satzführung nicht nutzen. Mehr noch, beim Stand von 9:9 im 3. Satz machte mein Servicefehler und ein anschließender Ball an den Finger einen glatten 3:0 Sieg zu nichte. Dass dann auch noch das gesamte Spiel im 5. Satz verloren ging, passt zur "vermurksten" Saison bestens dazu. Michael startete gegen Ketter sensationell und konnte den ersten Satz gewinnen. Satz 2 und 3 gingen dann sehr knapp an Ketter, ehe dieser dann im 4. Satz den Sack zu machen konnte.

Immerhin merkten wir bis dahin, dass durchaus ein Punktegewinn möglich wäre. Leider musste ich im 7. Spiel gegen Pichler - wie Dominik zuvor - die Segel streichen. Mit 9 und 8 Punkten konnte ich nur in den ersten beiden Sätzen gut mithalten. Anschließend musste Rudi gegen Ketter wie so oft in der laufenden Meisterschaft über 5 Sätze gehen und zog erst dort den Kürzeren. Dominik konnte dann gegen Wollendorfer seinen ersten Sieg nach seinem langen verletzungsbedingten Ausfall einfahren und gewann mit 3:0, musste dabei aber in 2 Sätzen in die Verlängerung. Super gespielt, gratuliere! Leider war danach Geiger gegen Michael um eine Nummer zu groß (0:3).

Rudi konnte dann mit einen schönen 3:1 Sieg gegen Pichler nochmals verkürzen, während Dominik das 12. Spiel gegen Geiger lange Zeit offen halten konnte, sodass wir noch die Chance auf ein Remis hatten. Letztendlich musste Dominik aber seinem Gegner zu einem 3:1 Sieg gratulieren.

Somit bleibt der Abstiegskampf - zumindest was den 2. Abstiegsplatz betrifft - extrem spannend. Den 1. Abstiegsplatz haben wir ja schon seit längerem in festen Händen.

Punkte: Rudi (2), Dominik und Doppel Rudi/Dominik (je 1)

Bericht: Heribert

Nach der herben Enttäuschung in der 1. Runde gegen Gaissau hatten wir dieses Mal Bludenz mit Hubert Schiffer, Christoph Berchthold, Josef Bickel und Sandro Sonderegger und damit in gewohnt starker Aufstellung zu Gast.

Im Doppel konnten Michael Schmid und ich (Heribert) gegen Schiffer/Sonderegger nur im 1. Satz mithalten, danach gingen wir chancenlos unter (0:3), während Rudi Hatzl und Dominik Bader (nach langer Verletzungspause erstmals wieder im Einsatz) ihre Gegner (Berchtold/Bickel) mit 3:2 niederringen konnten.

Was danach kam, passt eigentlich auf keine Kuhhaut, denn wir unterlagen in den Einzelspielen nicht weniger als 4 Mal erst im 5. Satz (!!!), wobei ich dabei sogar eine 9:2 Führung im Entscheidungssatz nicht verwerten konnte. Allein dieser Umstand zeigt schon, dass das Ergebnis von 1:9 eindeutig zu hoch ausgefallen ist.

Aber der Reihe nach. Rudi hatte in seinem ersten Spiel gegen Berchthold mit 2:3 das Nachsehen und verlor seine 3 Sätze mehr als knapp mit -11, -9 und -8. Dominik stand in seinem Spiel gegen den übermächtigen Schiffer (1285 RC-Punkte) auf verlorenem Posten, obwohl zumindest der 1. Satz zu gewinnen gewesen wäre. Während ich gegen Sonderegger die oben beschriebene negative Sensation (9:2 Führung im 5. Satz blieb ungenützt) abgeliefert habe, hatte Michael mit 0:3 gegen Bickel leider keine Chance.

Somit waren wir schon nach der ersten Einzelrunde mit 1:5 hinten. In meinem 2. Spiel konnte ich zwar - für mich sensationell - Hubert Schiffer einen Satz abnehmen, aber letztlich war er um eine Nummer zu groß für mich. Danach folgten die 3. + 4. Fünfsatz-Niederlage durch Rudi gegen Josef Bickel und Dominik gegen Sonderegger. Im damit unbedeutet gewordenen 10. Spiel stellte Berchtold gegen Michael den traurigen Endstand von 1:9 her.

Da sich Bregenz und Lustenau - sind neben Altach unsere Gegner im Kampf um den Klassenerhalt - unentschieden getrennt haben, ist der Punkterückstand auf einen Nichtabstiegsplatz bereits auf 5 Zähler angewachsen. Nachdem sich Altach auch für das Frühjahr mit zwei 1.-Klassespielern (Frank Oppriessnig 1388 RC-Punkte und Felix Amann 1230 RC-Punkte) verstärkt haben und lt. eigener Aussage auf keinen Fall absteigen wollen, muss man leider unsere Situation realistisch betrachten und zugeben, dass wir praktisch keine Chance mehr auf den Klassenerhalt haben.

Somit können wir getrost ohne Druck spielen und auf das eine oder andere Achtungsergebnis hoffen. Ob das gerade in der nächsten Runde gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Feldkirch gelingen kann, ist nicht nur zweifelhaft, sondern eigentlich ausgeschlossen. Schade!

Punkt: Doppel Rudi Hatzl/Dominik Bader (1)

Bericht: Heribert

Im Herbst mussten Michael und ich gegen Feldkirch noch zu zweit antreten und dieses Mal waren wir wenigstens mit Rudi, Dominik, Michael und Heribert komplett. Der Unterschied im Ergebnis ist allerdings nur marginal und wir gingen gegen den ungeschlagenen Tabellenführer wie in der vorherigen Runde mit 1 : 9 unter.

Rudi und Dominik konnten im Doppel zwar den 1. Satz gewinnen, mussten aber doch im Anschluss alle 3 Sätze gegen Theresia Heintz und Philipp Ender abgeben, während Michael und ich (gegen Clemens Löffler / Dietmar Bertschler) in den ersten beiden Sätzen zwar mithalten, aber keinen Satz gewinnen konnten.

Die Einzelpartien verliefen wie folgt: Dominik fehlt nach seiner sehr langen Verletzungspause noch die nötige Sicherheit und so konnte er gegen die souverän in der Einzelrangliste Führende Theresia Heintz nur einen Satz spannend machen (0:3). Rudi war in seinem ersten Spiel gegen Löffler dafür schon viel näher an einem Sieg dran, musste sich aber nach hartem Kampf in allen Sätzen doch auch mit 0:3 geschlagen geben.

Michael erwischte einen sehr guten Tag und musste sich gegen Bertschler - immerhin mit nur 3 Niederlagen an der 2. Stelle der Rangliste - mehr als knapp mit 8, 9 und 5 geschlagen geben. Zur gleichen Zeit konnte ich Ender glatt mit 3:0 besiegen und so die Höchststrafe verhindern, denn alle weiteren Partien gingen ebenfalls klar an unsere Gegner.

Nachdem Altach gegen Bludenz im 3. Frühjahrsspiel bereits den 2. Sieg einfahren konnte, hat sich unser Rückstand auf den vorletzten Platz bereits auf 3 Punkte vergrößert und auf einen Nicht-Abstiegsplatz fehlen uns ohnehin schon 5 Zähler. Wie bereits letztens erwähnt, ist der Zug für den Klassenerhalt praktisch schon abgefahren und wir können nur versuchen, wenigstens die eine oder andere Einzel- oder Doppelpartie zu gewinnen. Mehr ist - objektiv betrachtet - einfach nicht drinnen.

Punkte: Heribert (1)

Bericht: Heribert

Auf Wunsch von Gaißau wurde die 1. Frühjahrsrunde um 1 Woche vorverlegt und so fuhren wir (Christoph Huemer, Rudi Hatzl, Michael Schmid und ich) voller Optimismus zu jenem Gegner, dem wir im Herbst einen unserer drei mageren Punkte abknöpfen konnten. Nachdem Gaißau einerseits im Abstiegskampf einer unserer direkten Konkurrenten ist und andererseits wir mit Christoph verstärkt antreten konnten, wollte wir dieses Mal 2 Punkte ergattern.

Leider wurde diese Erwartung bereits beim Betreten der mehr als schlecht beleuchteten Halle stark gedämpft, um nicht zu sagen, bereits zunichte gemacht, denn es stand sofort fest, dass wieder ein für unsere Klasse übermächtiger Spieler, nämlich Sven Roland, gegen uns spielen wird. Zur Erklärung für jene, die mit unserer Klasse nicht so vertraut sind. Er hat nicht nur über 1400 RC-Punkte und kann somit locker in der 1. Klasse vorne mit halten - was er mit seinen vereinzelten Einsätzen dort auch unter Beweis stellt - sondern hat bisher auch erst einen einzigen Einsatz (!!!) in unserer Klasse gehabt. Gegen wen? Natürlich im Herbst auch gegen uns! So kam - um eine bekannte Phrase zu gebrauchen - zu unserem fehlenden Glück im Herbst jetzt auch noch das Pech dazu.

Eigentlich müsste es nicht extra erwähnt werden, aber um der Form zu genügen, halte ich fest, dass er im Doppel zusammen mit Simon Lapp (immerhin auch aktuell 3. in der Einzelrangliste unserer Klasse) Michael und mich praktisch im Alleingang abserviert hat (1, 3 und 5 war dabei unsere magere Punkteausbeute). Dass er dann in seinen Einzelspielen auch keinen Satz abgeben musste, ja nicht einmal in Gefahr kam, einen Satz zu verlieren (6 Punkte in einem Satz war das Maximum, was er abgegeben hat), war eine einzige Machtdemonstration und damit mehrere Nummern zu groß für uns.

Aber der Reihe nach: Christoph und Rudi führten gegen Beate Wagner und Thomas Fleischmann mit 2 : 1 in Sätzen und mussten sich dann doch nach hartem Kampf geschlagen geben. Im Herbst hatten Michael und ich wenigsten noch ein Doppel gewinnen können. Das 2. Doppel verlief - wie oben bereits beschrieben - auf einer schiefen Ebene.

In den ersten beiden Einzelpartien musste Christoph gegen Simon Lapp und ich gegen Thomas Fleischmann antreten. Wir mussten zwar beide dem Gegner zu einem 3:0-Sieg gratulieren, aber es waren alle Sätze sehr knapp. Christoph verlor sogar zweimal erst im Nachspiel. Nachdem Michael gegen Sven Roland antreten musste, war die 5:0-Führung nur mehr Formsache, ehe Rudi Beate Wagner mit 3 : 1 und ausgeglichenem Kampf (einmal mit 18 : 16) besiegen konnte.

In dieser Tonart ging es gleich weiter, da im 7. Spiel Christoph gegen den Lokalmatator Sven Roland mit 2, 4 und 6 erwartungsgemäß chancenlos war. Anschließend gelang Rudi gegen Fleischmann, sowie Michael gegen Lapp ebenfalls kein Satzgewinn. Erst im letzten Spiel des Abends konnte ich gegen Beate Wagner mit einem 3:0-Sieg eine kleine Ergebniskorrektur herbei führen.

Die Meisterschaft hat für die anderen Mannschaften noch gar nicht begonnen und für uns ist der Klassenerhalt schon jetzt kaum mehr möglich. Zumindest braucht es ein Wunder, sorry für diese negative - aber aus meiner Sicht realistische - Einschätzung. Nichts desto Trotz werden wir alles geben und bis zum Schluss weiter kämpfen.

Punkte: Rudi und Heribert je 1

Bericht: Heribert